Innenausbau, dritter Streich

Der kölsche Trupp ist gen Heimat gezogen, die Wände stehen bereit für den Estrich. Dieser wiederum kündigt sich in Form einer netten Ladung Sand an. Mangels Platz direkt vor’s Gebäude.

Das lustige Mondgefährt am Schluss werden wir noch öfter zu sehen bekommen …

Freie Sicht für alle!

Die Fassade nimmt Gestalt an. Nach und nach werden die Scheiben eingesetzt, nur die Faltanlage an der Cafeteria ist noch komplett “ohne”. Parallel werden von der Bauunternehmung unseres Vertrauens die ersten Vorbereitungen für die Außenanlagen getroffen. Wer derweil einen Blick in den Graben mit den Versorgungsleitungen wirft, der entdeckt ganz neue Möglichkeiten der Abdichtung…

Da kukkste!

Mit möglichst breiter Durchsicht erlangt man ungeahnte Weitsicht, was nicht selten in einzigartiger Einsicht mündet.

Oder kurz: Das Glas für die Fensterfronten wurde heute geliefert!

glasistda

Noch’n Fun(d)stück

Woran man einen echten Bauprofi erkennt? Ganz einfach: Während hier bei allen anderen eher eine Sonnenbrille liegt …

Woran man den echten Baupropfi erkennt ...

Weiter geht’s!

Langsam aber sicher geht es weiter: die Plattform für die Anlieferung ist ausgeschalt, die Notunterstützung wurde abgebaut, und die Stadtwerke liefern die Versorgungsleitungen. Auch dort ist der Dienstleister für die Tiefbauarbeiten das Bauunternehmen unseres Vertrauens!

Im Bereich der Zufahrt wird die Sichtbetonwandscheibe verlängert, damit das Auge einen optischen Abschluss findet.

Es ist offiziell!

An der Weissenburger Straße in Lippstadt entsteht nichts geringeres als …

… das neue!

… das einzige!

… das oft kopierte und nie erreichte …

KREATIVZENTRUM DIESER STADT!

Weissenburger-Straße-Trivia III

Hausnummer der geschichtsträchtigen Brauerei Weissenburg
5

Künftige Hausnummer der Agentur WDS, wo seit jeher wohlschmeckende Werbekonzepte gebraut werden
15

Apropos Brauerei
An der Kreuzung Weissenburger/Bökenförder soll sich vor Jahrzehnten schonmal eine weitere Brauerei befunden haben.

Alter endlich ermittelt
Die Dame wird nächstes Jahr 105! Das Stadtarchiv und der Fachdienst Liegenschaften der Stadt Lippstadt haben sich nach unserer Anfrage zum Alter der Weissenburger Straße ordentlich ins Zeug gelegt, Kontakte spielen lassen und in alten Quellen gewühlt. Jetzt ist klar: Die Weissenburger Straße wird zum ersten Mal im Jahre 1904 namentlich genannt. Vorher wurde die Straße seit mindestens 1888 amtlich als “Weg Nr. 111″ geführt.

Korrektur zum Namen
1900 war die Brauerei Weißenburg noch ohne Straßennamen eingetragen. Aus den Jahren dazwischen liegen hier leider keine Adressbücher vor. Das Stadtarchiv lässt sich daher zur Aussage hinreißen: “Vermutlich wurde der Name Weißenburger Straße erst im Sprachgebrauch, später offiziell übernommen, da es eben ‘die Straße an der Weißenburger Brauerei’ war.” Dem schließen wir uns gerne an.

Wir danken dem Stadtarchiv und dem Fachdienst Liegenschaften für ihre Mühe!
__

Verwandte Artikel:

Weissenburger-Straße-Trivia II

Weissenburger-Straße-Trivia I

Weissenburger-Straße-Trivia II

Nochmal zum Alter
Ehrwürdige Damen haben in der Regel mehrere Tricks auf Lager, um ihr wahres Alter zu verschleiern. Deshalb können wir heute erst einen Zwischenstand vermelden:

Die Warsteiner Brauerei hat in ihren Archiven gekramt und kann das Alter des Straßennamens dank ihrer Quellen auf das Jahr 1907 datieren. Man schätzt dort aber, dass es die Weissenburger Straße schon seit dem 19. Jahrhundert gab. Wir bleiben dran!


Die Brauerei

Wir haben bei der Gelegenheit gleich mal nach einer kleinen Historie der Brauerei Weissenburg gefragt. Hier eine mittellange Version:

Die Brautradition der Familie Nies geht bis 1734 zurück, es blieb aber lange eine kleine Hausbrauerei, bis Caspar Nies 1801 das heutige Hotel “Altes Brauhaus” zwecks Betreiben einer Bierbrauerei und Mälzerei erwarb und sich seitdem stetig vergrößerte.

Die Weissenburg Brauerei wurde 1870 von dem Lippstädter Wilhelm Kleine und seinem Stiefvater, dem Dortmunder Bankier Ohm, gegründet. Diese haben sie in ihrer vaterländischen Begeisterung nach der siegreichen Schlacht bei der elsässischen Stadt genannt. Die Witwe Kleine verkauft ihre Brauereianteile 1919 und (nach einem Umweg) übernahm die Firma Wilhelm Nies GmbH diese.

Ab 1907 produzierte an der heutigen Weissenburger Str. die Brauerei Vorwärts, gegründet von Herrn Ostermann, der Braumeister bei der Weissenburg gewesen war. 1919 musste Ostermann den Betrieb aufgeben und 1920 verlegte die Familie Nies ihren Braubetrieb vom “Alten Brauhaus” in die Weisssenburger Straße und nannten die neue Brauerei “Brauerei Nies - Weissenburg AG”, Lippstadt. Die Geschäftsführung lag bei Adolf und Hermann-Wilhelm Nies.

Ach ja: Weil die Brauerei in die damals schon vorhandene Weissenburger Straße zog, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Straße ihren Namen der Schlacht bei Weissenburg verdankt (siehe Teil I dieser Reihe) - und nicht der Brauerei. Diese Schlacht muss ja damals ein echter Brüller gewesen sein …

Vielen Dank an die Warsteiner Brauerei für ihre Mühe!!

Verwandte Artikel:
Weissenburger-Straße-Trivia I

Wir können übrigens auch bauen!!

Es ist ja nicht so, dass wir uns als Werbeagentur nicht auch mit Bauen auskennen. Aktuellstes WDS-Bauergebnis: die soeben fertig errichtete Zentis-Website. Der bekannte Hersteller von Konfitüre und Marzipan-Spezialitäten hat uns die Planung, den Bau und die Innenarchitektur des Objektes anvertraut. Das Ergebnis lässt sich hier von allen Seiten betrachten, wir laden herzlich zum Besichtigungstermin ein (Anmeldung nicht erforderlich):

http://www.zentis.de

Das Bauen von Gebäuden aus Glas, Stahl und Beton überlassen wir aber trotzdem lieber den Firmen, die sich mit sowas auskennen. ;-)

Bodenplattenparty bei WDS mit Schäfer Heinrich

Er war das Highlight des Abends: Angekündigt als “internationaler Star” wurde kurzerhand “Bauer sucht Frau”-Single Schäfer Heinrich zur Bodenplattenparty am 06. November eingeladen. Und der gab selbstredend seine beiden Lieblingssongs zum Besten:

Videos:
http://estate.wds.net/wp-content/uploads/2008/11/schaefer_heinrich_schaeferlied1.flv
http://estate.wds.net/wp-content/uploads/2008/11/schaefer_heinrich_schaeferlied2.flv

Also, für gute Stimmung sorgen kann der Heinrich, soviel ist klar. Den Rest haben dann die leckeren Kajüte-Cocktails, der DJ und das leckere Grill-Buffet des Cateringservices Bolte/Delker aus Rietberg erledigt. Dem passenden Einweihungsgeschenk der Firma Staats ist zu verdanken, dass die beiden Bauherren auch jederzeit als solche zu erkennen waren.

Apropos: Bilder gibt es natürlich auch! Wir haben unsere Fotos in zwei Galerien aufgeteilt. Zur ersten Galerie geht’s hier lang, die anderen Bilder seht Ihr weiter unten. Wir hatten einen wirklich schönen Abend, dafür vielen Dank an alle, die mitgeholfen und mitgefeiert haben! Es war sicher nicht das letzte Mal, dass dicke Bässe durch diesen Bau fahren, also macht euch auf was gefasst.

Fotos