Kleine Werbeunterbrechung

LIPPSTADT - DER FILM
Ab heute als DVD erhältlich bei der Stadt- und Kulturinformation im historischen Rathaus, Lange Straße 14, 59555 Lippstadt. Preis: EUR 5,00!

Trailer:

Let’s roll!

Heute ist Alarm auf der Baustelle: Vor der Tür die Außenanlagen (Mondgefährt im Einsatz), drinnen die Vorhut der Kabelarmee, unzählige Rollen Jets (Achtung: Insider!), Schlangen auf dem Boden, erste Dämmung an den Außenwänden und hinten werden Höhen genommen. Phew!

Ich fühl’ mich gedämmt …

… denkt zumindest die Bodenplatte. Die bekommt nämlich feinste Dämmung aus der Region (übrigens wie viele andere Gewerke ein Unterstützer unsers heimischen Westfalenligisten). Beim Einbau verlassen wir uns auf unsere befreundete Firma Liebelt, die uns später auch den (roten?) Teppichboden ausrollen wird.

Innenausbau, dritter Streich

Der kölsche Trupp ist gen Heimat gezogen, die Wände stehen bereit für den Estrich. Dieser wiederum kündigt sich in Form einer netten Ladung Sand an. Mangels Platz direkt vor’s Gebäude.

Das lustige Mondgefährt am Schluss werden wir noch öfter zu sehen bekommen …

Innenausbau zum Zweiten

Die rheinischen Jungs geben den Takt vor. Am nächsten Tag ist der spätere Raum zweifelsfrei zu erkennen. Für eine derart zügige Arbeit gibt’s prompt den Tipp, den Abend zünftig in der Kajüte ausklingen zu lassen - schließlich haben sie ohnehin ihr Quartier in Bad Waldliesborn bezogen.

Innenausbau, erster Teil

Heute wenden wir uns den Geschehnissen im Inneren des Gebäudes zu: Im Erdgeschoss werden die wenigen (undurchsichtigen) Trennwände in Trockenbauweise erstellt. Dieses Gewerk wird wie auch alle anderen von einem Profi seines Faches bedient. Ohne viel Phantasie kann man bereits den späteren Raum erahnen.

Volles Rohr…

.. findet der Brunnenbohrer vor. Der transportiert nämlich reichlich Mergel zu Tage. Und das ganz schön mühsam. Erst Bohren was das Zeug hält, dann warten, bis sich das Bohrloch beruhigt hat (fällt das unter die freiwillige Selbstkontrolle?), danach die Soleschläuche einziehen und ab zum Nächsten. Mit einer gehörigen Portion Samstagsarbeit wird auch unsere Schweizer Einfahrt rechtzeitig fertiggestellt.

Derweil reizte ein Blick in den Anschlussgraben jenseits der Weissenburger Straße und auf die Füllstandsanzeige der Heizung …

Das schlaucht!

Von der Weissenburger Straße aus kann man die Perimeterdämmung erkennen. Mehr oder weniger flexible Monster-Schläuche gilt es im Bereich der zukünftigen Anlieferung zu entdecken. Durch sie wird später die warme (im Sommer kühle) Sole zur Wärmepumpe geführt.

Die Versorgungsleitungen sind mittlerweile auch alle da: Wasser, Strom, Kupfer, Glasfaser und Breitband-Kabel. Letzteres wird aber mangels Verfügbarkeit erst einmal ein Schattendasein im Straßengraben fristen.

Schöne Aussichten!

Die Herren Glaser bauen die letzten Scheiben ein. Sieht jetzt schon schick aus. Bald werden wir also wieder bis auf den Turm der Josefskirche schauen können, ganz ohne lippstadt-live.de zu bemühen.

Mal richtig einheizen…

Bei den aktuellen Temperaturen (wo bleibt der Frühling, ist doch bald der 21.?!) muss in die Trickkiste gegriffen werden, damit es auch innen voran gehen kann. Die Betondecke führt noch gehörig Restfeuchtigkeit, aber Entfeuchtungsgeräte arbeiten auch nur bei +5°C. Also muss eine Heizung her.

Auch hier hat unser Bauunternehmer eine Lösung parat. Damit wird es innendrin heimelig warm, die Bautrocknung läuft auf Hochtouren und die dunklen Flecken auf der Decke schwinden langsam dahin.

Währenddessen ist auch der Brunnenbohrer eingetroffen. Der versorgt uns aber nicht mit Wasser, sondern bohrt exakt 99,90m tiefe Löcher (dort soll unser Grundstück aufhören), in denen die Erdwärmesonden verschwinden.

Das Fundstück der Woche: ein festgeteerter Handschuh!